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Vorabdiagnostik

Um ein präzises Vorgehen zu ermöglichen, sind vor dem Einsatz von Implantaten umfangreiche diagnostische Untersuchungen durchzuführen. Hierbei wird der Kiefer und Mundbereich genau unter die Lupe genommen. Dies geschieht neben der erwähnten dreidimensionalen Diagnostik mit herkömmlichen Röntgenaufnahmen. Je genauer diese Untersuchungen ablaufen, desto präziser kann der Zahnarzt die Implantate einsetzen. Außerdem liefert die Diagnostik genauen Einblick in die Beschaffenheit des Kiefers. Dazu gehört nicht nur der Status des Knochengewebes, sondern auch die genaue Kieferstellung. Zur Minimierung möglicher Behandlungsrisiken sollte der Patient diese Untersuchungen komplett absolvieren.

Gesundes Zahnfleisch ist eine Grundvoraussetzung für die Verwendung von Implantaten. Bestehende Entzündungen oder Schädigungen müssen aufgespürt und gegebenenfalls zunächst therapiert werden, bevor ein Implantat eingesetzt werden kann.

Neben den ästhetischen Gesichtspunkten hat die Funktionalität der Implantate die höchste Priorität. Falls es zu Fehlstellungen und Problemen bei Zähnen, Muskeln oder Kiefergelenken kommt, sind Beschwerden vorprogrammiert. Daher müssen alle Faktoren der persönlichen Anatomie perfekt zusammenpassen und ggf. angepasst werden, um eine erfolgreiche Behandlung zu gewährleisten.


Wer kann behandelt werden?

Sind die sonstigen Voraussetzungen erfüllt, kann ein Implantat in jedem Alter eingesetzt werden, sofern das Wachstum des Kiefers abgeschlossen ist. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange der Zahnverlust schon zurückliegt.